5 Versicherungsrisiko

Die swisspartners-Gruppe mit ihren Geschäftseinheiten im Fürstentum Liechtenstein und auf den Cayman Islands zeichnet ausschliesslich fondsgebundene Lebensversicherungen für vermögende Privatpersonen. Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung handelt es sich im Allgemeinen um eine gemischte Lebensversicherung, die dem Versicherungsnehmer beim Anlageprozess eine erhöhte Flexibilität bietet. Dieser trägt das Anlagerisiko selbst und profitiert von einer allfälligen Performance.

Bei diesen Versicherungsprodukten werden weder der Rückkaufswert noch die Ablaufleistung garantiert. Im Todesfall erhält der Begünstigte die Versicherungssumme oder das Fondsguthaben, falls dieses die Versicherungssumme übersteigt. Für die Finanzierung der Todesfalldeckung im Falle einer positiven Differenz zwischen der Versicherungssumme und dem Fondsguthaben wird dem Fonds quartalsweise eine Risikoprämie belastet.

Das versicherungsspezifische Risiko Tod wird laufend von den verantwortlichen Aktuaren überwacht. Dabei werden marktübliche, aktuariell bestimmte und mit ausreichenden Sicherheitsmargen versehene Methoden (Value at Risk der Gesamtschadenverteilung zum gegebenen Sicherheitsniveau) verwendet. Die Todesfallrisiken werden – bis auf einen kleinen Selbstbehalt – ausnahmslos rückversichert. Die Rückversicherer haben ein Mindestrating von «AA-» von Standard & Poor's. Das Ausfallrisiko der Rückversicherer wird regelmässig überprüft.

Die swisspartners-Gruppe soll im ersten Halbjahr 2012 verkauft werden. Siehe hierzu Anmerkung 40 der Konzernbilanz. Mit dem Verkauf werden alle Versicherungrisiken auf den neuen Eigentümer übergehen.

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